Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

August


GEDENKTAG DER HEILIGEN IM AUGUST

9. August:  HL.THERESIA BENEDICTA (EDITH STEIN)
Jüdin, Philosophin, Karmelitin, eine große Frau unserer Zeit mit scharfem Intellekt und von Gott berührtem Herzen verstand Edith Stein, geb. am 12. Oktober 1891 in Breslau, schon sehr früh, dass die Klugheit allein die Größe des Lebens noch nicht ausmachte. Sie sagte selbst:
„Ich wusste von den ersten Lebensjahren an, dass es viel wichtiger sei gut zu sein als klug.“
Sie hörte darum nicht auf, intensiv  die Wahrheit des Lebens zu suchen. Im Kontakt mit den gro0en geistigen Persönlichkeiten ihrer Zeit wie Edmund Hussel, Reinach usw. fand sie nicht die letzte Antwort auf ihre Fragen. Erst in der Begegnung mit dem Mensch gewordenen Wort  Jesus Christus  fand sie die Wahrheit bei der Lektüre der Vida von Teresa von Avila.
Von diesem Augenblick an  war sie von allen  Zweifeln geheilt. Jesus Christus wurde Ihr Ein und Alles. Im Lauf ihres Glaubensweges wuchs sie tief in die Erkenntnis Gottes, eines Gottes, dem sie sich anvertraute: „Es ist im Grunde immer eine kleine und einfache Wahrheit, die ich zu sagen habe: wie man es anfangen kann, an der Hand des Herrn zu leben“. Dieses Überlassen war ihr Leitwort. Bis zum grausamen Ende des Lebens in Auschwitz  ging sie ihren Weg voll Vertrauen  „an der Hand des Herrn“, den sie von Herzen liebte  und an ihn glaubte.
Sie wurde am 09.08.1942 als Jüdin in den Gaskammern von  Ausschwitz ermordet.
Gott hat sie groß gemacht. Als zeitgemäße Heilige wurde sie von der Kirche zur Patronin Europas erklärt.

10. August:  HL. LAURENTIUS
Der Diakon Laurentius ist einer der berühmtesten römischen Märtyrer. Er erlitt das Martyrium unter Kaiser Valerian, wahrscheinlich am 10. August 258. Die Basilika über seinem Grab an der Via Tiburtina (Straße nach Tivoli) ist eine der sieben Hauptkirchen von Rom. Laurentius ist der Patron der Armen, weil er als Diakon für die Armen zu sorgen hatte, die er als den wahren Schatz der Kirche ansah; Patron der Bibliothekare, weil er die Kirchenbücher zu verwalten hatte; Patron der Feuerwehrleute, der Köche und ähnlicher Berufe, die mit dem Feuer zu tun haben, weil er auf einem glühenden Rost das Martyrium erlitt. Aus dem Schott.

11. August: HL KLARA.
Beeindruckt von dem Leben des Heiligen Franziskus, den sie predigen hörte, verließ sie ohne Zögern das Vaterhaus, um Christus nachzufolgen. Sie gründete  den Orden der Klarissen, dessen Ideal die Armut Christi ist.

14. August:  HL MAXIMILIAN KOLBE
Der Franziskaner Pater wurde in Ausschwitz ermordet. Er hat sich freiwillig gemeldet, um anstelle eines Familienvaters sich in den Hungerbunker einsperren zu lassen. Dort betete er mit seinen Leidgenossen und tröstete sie, bis er mit einer Spritze umgebracht wurde. Er wird als Märtyrer verehrt

15. August:  MARIA HIMMELFAHRT:
Das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel bedeutet die schönste Verheissung  des durch Christus erlösten Menschen. Maria ist nach dem irdischen Leben in den Zustand erhoben worden, in den wir alle nach der Auferstehung am Jüngsten Tag verwandelt werden.

20. August: BERNHARD VON CLAIRVAUX
Der Ordensvater der Zisterzienser.
Er war kein Gründer der Zisterzienser, aber er hatte trotzdem einen großen Einfluss durch seine Frömmigkeit, seine Klostergründungen und Begabungen auf den Orden. Um den Herrn ähnlich zu sein, verlangt er von den Mönchen, einen einfachen Lebensstil in Armut.

24. August:  HL. BARTHOLOMÄUS
Einer von den 12 Aposteln JESUS. Er sollte in Armenien, Indien, und Mesopotamien gepredigt haben, wo er später das Martyrium erlitt.
Dies ist auch einen besonderen Tag im Karmel, da nämlich der Gründungstag von San Jose von Teresa von Avila im 1562.

27.  und 28 August:  HL. MONIKA und HL. AUGUSTINUS
Fast über 30 Jahre lang  hat Monika unter den Tränen um die Bekehrung ihres Sohnes Augustinus im Gebet gefleht. Sie, als christliche Mutter, machte sich Sorgen um das turbulente Leben ihres Sohnes.  Ein Bischof tröstete sie: „Es ist nicht möglich, dass ein Sohn so vieler Tränen verloren geht„
Gott hat sie erhört und ließ sie, als sie noch lebte, die Taufe von Augustinus  erleben.  Die Kirche hat sie dadurch zur Patronin der Mütter geklärt.
Der Hl Augustinus wurde durch seine Autobiografie – die Bekenntnisse- bekannt.
  Wir müssen unseren Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder  damit er gut werde
  Willst du ewige Freude haben, häng Jenem an, der ewig ist.
  Der Mensch wird durch das Leid erst gehärtet, um das Glück tragen zu können; so wie der Ton im Feuer gebrannt wird, um Wasser fassen zu können.  Zitate von dem Hl Augustinus