Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Donnerstag, 9. November 2017

Geistliches Wort zum Nachdenken.

Wie soll man Gottes Liebe empfinden und
annehmen?

Viele beklagen sich, dass sie Gottes Liebe nicht spüren.
Die Liebe eines Menschen kann ich viel leichter spüren.
Wenn ich jemanden umarme, spüre ich seine Liebe. Doch Gottes Liebe möchte uns auch umarmen.
Gott umarmt uns durch seine Schöpfung.
Wenn ich mich in den Wind stelle, kann ich spüren, wie Gottes Liebe mich zärtlich streichelt. Wenn ich mich von der Sonne bescheinen lasse, stelle ich mir vor, dass Gottes wärmende Liebe in mich eindringt und alles in mir annimmt. Liebe drückt sich in Worten aus.
 Wenn ein Mensch mich liebt, sagt er mir liebe Worte. Gott spricht zu mir in der Bibel. Und da sind viele Liebesworte. Ich muss sie nur in mein Herz eindringen lassen. Ich muss mich immer wieder der Liebe Gottes vergewissern. 
Der Höhepunkt der Liebeserfahrung ist für uns Christen die Eucharistiefeier. In der Kommunion gibt sich uns Jesus Christus, um uns seine Liebe leibhaft spüren zu lassen. Wir dürfen seine Liebe essen und trinken und so eins werden mit seiner Liebe. Aber auch das geht nicht automatisch. Ich muss es
mir vorstellen und ich muss in der Kommunion bewusst die Liebe Christi in mich eindringen lassen.

Ähnliches Foto

Dem Leben trauen 

das volle Leben spüren
 der Angst die Stirn bieten 
Vertröstungen nicht länger dulden
 aus den Tretmühlen aussteigen 
die Langeweile verlassen
 zur langen Weile finden 
nicht länger auf Sparflamme leben
die Glut zum Lodern bringen 
alle Sinne öffnen 
dem Geist Raum geben
 aus dem Vollen schöpfen 
 weil Gott in jeder Zelle atmet 
die sprudelnde Quelle ist die unsere Wüsten zum Blühen bringt 
 sich dem Leben in die Arme werfen auf-er-stehen dem Leben trauen nicht irgendwann jetzt 

Ingrid Penner