Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Sonntag, 19. März 2017

Aktuelles

19. März
HL. JOSEF
Bräutigam der Gottesmutter Maria


Der Mann, der dient
„Josef - er ist der Mann am Rande, im Schatten. Der Mann der schweigenden Hilfe. Der Mann, in dessen Leben Gott dauernd eingreift mit neuen Weisungen und Sendungen.
Immer neue Weisungen und neue Sendungen, neuer Aufbruch und neue Ausfahrt ... Er ist der Mann, der ging. Das ist sein Gesetz: der dienstwillige Gehorsam. Er ist der Mann, der dient. Dass ein Wort Gottes bindet und sendet, ist ihm selbstverständlich. Die dienstwillige Bereitschaft, das ist sein Geheimnis.“ (A. Delp)



25. März
VERKÜNDIGUNG DES HERRN
Hochfest

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Neun Monate vor dem Fest der Geburt des Herrn wird das Fest der Verkündigung gefeiert: der Tag, an dem der Engel zu Maria gesandt wurde und ihr verkündete, dass sie zur Mutter des Messias, des Gottessohnes, erwählt war. Maria, Vertreterin ihres Volkes und der Menschheit, hat mit ihrem einfachen Ja geantwortet. Die Gottesmutterschaft ist das zentrale Geheimnis im Leben Marias; alles andere zielt darauf hin oder hat dort seinen Ursprung und seine Erklärung. - Ein Fest der „Verkündigung der Geburt des Herrn“ wurde in der Ostkirche bereits um 550 am 25. März gefeiert; in Rom wurde es im 7. Jahrhundert eingeführt.
  Aus dem Schott




RÜCKBLICK:

Ähnliches Foto

Den Weltgebetstag der Frauen am Freitag, dem 3. März  feierten wir  mit den  Christen in mehr als 170 Ländern der Erde einen  ökumenischen Gottesdienst. Unter dem Motto "Was ist denn fair?" wurden in diesem Jahr unter anderem Armut und Konflikte auf den Philippinen thematisiert .
 Nach einem  Bildervortrag über das Land  haben wir  den Wortgottesdienst gemeinsam gefeiert . Ánschliesend wurden wir mit den Speisen nach den philippinischenRezepten gestärkt, die selber von den Frauen unserer beiden Gemeinden St Nikolai und St Petrus  gekocht worden waren.
So hoffen wir und beten für dieses Land und überall, wo Armut und Unrecht gegenwärtig sind : 
„Herr Gott der Liebe und Gerechtigkeit, hilf uns, Samen der Veränderung zu sein und mach uns zu Werkzeugen Deines Friedens.“


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Firmvorbereitung der Jugendlichen aus dem Hamburger Westen : 

Vom 24. bis 26.02.17 verbrachten wir, 16 Jugendliche aus den Gemeinden des Hamburger Westens, ihr Wochenende auf dem Gelände des Kloster Finkenwerder. Diese Erfahrung durften wir machen, um auf unsere Firmung im Juni hinzuarbeiten. 
Drei Tage lang besuchten wir dreimal am Tag Stundengebete und Gottesdienste, beginnend um 8 Uhr morgens (!). Wer wollte, durfte auch schon um 7 an der Meditation in der Kirche teilnehmen. Danach wurde uns leckeres Frühstück von den Ordensschwestern aufgetischt und der Tag geplant.
Vor dem nächsten Stundengebet um 12 Uhr trafen wir uns im Gemeinschaftsraum, diskutierten, reflektierten und beteten, wobei wir uns alle auf einem sehr persönlichen Level kennenlernten. Die Leiter unterstützten uns hiermit mit kreativen Fragestellungen. Viele sprachen nach diesen Runden von einem Gefühl der Leichtigkeit, Friedlichkeit und freuten sich auf die nächsten Gespräche, die meist um das Thema „Gott und ich“  kreisten. Hier konfrontierten wir uns gezielt mit der Bibel, der heiligen Dreifaltigkeit, sowie persönlichen und fremden Ansichten und Problemen. 
Am Samstagnachmittag bereiteten wir selbst eine Wort Gottes Feier vor, suchten in Gruppen Lieder, Gebete und Bibelstellen heraus und überlegten uns Fürbitten. Abends trafen wir uns dann bei gemütlichem Kerzenlicht in der Kirche und hielten den Gottesdienst wie geplant ab. Dies war für viele das Highlight, einmal selbst entscheiden, was wir in der Kirche machen.
Bei der Reflektion am Sonntagvormittag wurde vor allem Positives genannt, zum Beispiel die kurzen Meditationseinheiten, die  tiefgründigen Gespräche mit den Leitern zu unseren Erlebnissen und viele hatten sich auch mit Gott verbunden gefühlt. Der Emmaus-Spaziergang am Samstag, mit einer Diskussion über die biblische Josef-Geschichte verbunden, hatte einigen auch sehr gefallen. 
Alle Jungendlichen, die an diesem Erlebnis teilhaben durften, bedanken sich herzlich bei den Leitern und Ordensschwestern! Wir haben so viel Neues kennengelernt, was wir bestimmt in unserem Leben kein zweites Mal erleben werden. Danke!  

Sofia Heinecke, Liza Platzeck, Helena Giese





  • Online Exertitien mit unserer neuen Heiligen des Karmels:


 



PATER HERMANN COHEN
Der Karmelorden erwartet die Seligsprechung des Bruders Augustin vom heiligsten Sakrament. Sein Leben ist beeindruckend. Als Sohn eines jüdischen Bankers Familie in Hamburg geboren wurde er Schüler von Franz List und ein berühmter Pianist, allerdings in ausschweifender Lebensart in Paris. Er bekahre sich, wurde getauft und konvertierte zum katholischen Glauben .Er wurde Priester und und unbeschuhter Karmelit. Mehr und Näheres können Sie unter diesem links  nachlesen. Als Hamburger Karmelitinnen würden wir uns sehr über seine baldige Seligsprechung und Bekanntwerden in seiner Stadt Hamburg freuen.
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/er-verdient-es-bekannt-zu-werden
http://www.schmidt-eppendorf.de/Vortrag%20Im%20Sonnenglanz.pdf