Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Dienstag, 15. August 2017

Aktuelles


15. August: Mariä Himmelfahrt

Möge das Fest Maria Himmelfahrt , das die katholische Kirche morgen am 15. August  feiert ,uns an das Ziel, das uns erwartet: das Haus des Vaters erinnern.
 Unser Leben, im Lichte Mariens, die in den Himmel aufgenommen wurde, ist keine Wanderung ohne Richtung, sondern es ist eine Pilgerfahrt, die mit all ihren Unwägbarkeiten und Leiden ein sicheres Reiseziel hat: das Haus unseres Vaters, der voller Liebe wartet.

 Was für ein schöner Gedanke, dass uns Gott mit Liebe erwartet und dass auch unsere Mutter Maria dort ist und uns mit Liebe erwartet.

Bildergebnis für maria himmelfahrt

Maria,
Du Vorgeschmack,
Du zärtlicher Schein,
Du Morgenlied,
Du Heimatduft,
Du wärmende Hand,
Du Schwester,
Du Freundin,
Du Lächeln des Himmels.

Bernhard Meuser




Bildergebnis für ruth pfau
 Im Alter von 87 Jahren ist die Ordensfrau und Ärztin Ruth Pfau in der Nacht zum 10. August, 2017  gestorben. Ihr   Tod  ist ein großer Verlust zuerst  für Pakistan  und auch für die ganze  Kirche.
 Herr , möge sie  nun   Antworten  für alle ihre offene Fragen   erhalten und dass sie von dem Himmel her ein Engel weiterhin für uns alle  sein wird  !

"Als ich am 8. März 1960 in Karachi landete, nach einemernüchternden, endlosen Flug über Steppe und Wüste,wusste ich nicht, dass dieses Land mein Schicksal werdenwürde. Es sollte ein Zwischenstopp auf dem Wege nachIndien sein. Wenn ich heute nach über 53 Jahren die Bilder
aus dieser Zeit vor mir sehe und auf mein Lebenschaue – erkenne ich mich immer noch als die, die damals aus dem Flugzeug stieg. Dazwischen liegt ein verrücktes,ein abenteuerliches und immer wieder in Frage gestelltes
Leben.

Hat sich der Einsatz gelohnt? Wofür lohnt sich der Einsatzdes eigenen Lebens überhaupt? Diese Frage hätte ichin unterschiedlichen Phasen meines Lebens ganz unterschiedlich
beantwortet. Da war immer genügend Grund,um das Leben aufs Spiel zu setzen: die Lust am noch nie Dagewesenen, am Ausprobieren von neuen Lebensmöglichkeiten,
die Freude am Abenteuer, das glückliche Lä-cheln eines Patienten. Ich habe das ganze Leben genossen,intensiv genossen. Und wollte herausholen, was sichherausholen ließ, nicht nur für mich,sondern primär„für alle“. Mein Leben war bunt, reich und voll. Es warnie einfach, aber schön, weil es so unterschiedlich, vielseitig,überraschend war. Überdies hatte ich Glück, immer wieder.


Ich habe mein Leben nie geplant und immer das Leben gelebt, das mich erwartet hat. Leben ist grundsätzlich Wandlung und Unsicherheit. Die Ahnung, dass hinter der nächsten Bergkette, hinter der nächsten Wegbiegung noch ein unbekanntes Land liegt, diese Lust am Abenteuer, dieses Wissen um die Offenheit, dieses Ja zum Risiko sind Bedingungen des Glücks.

Zumindest bis 1996, als wir die Lepra in den Griff bekamen, ist mein Leben recht eindeutig und geradlinig verlaufen, weil wir bis dahin ein klares Ziel vor Augen hatten.
Ich kam nie auf den Gedanken, es sei nicht normal, was ich mache. So gesehen war alles ganz einfach. Ich hatte ein kindhaftes Vertrauen, dass nichts schiefgehen könnte.
Und der Gedanke, dass ich aufs Ganze gesehen nicht erfolgreich sein könnte, ist mir nie gekommen.

 Warum hätte Er mich rufen sollen, wenn Er nicht wollte, dassich das zu Ende bringe, wofür ich gekommen bin?Ich gehöre zu der Generation, die nach der Erfahrung desWeltkriegs geschworen hat: So darf die Welt nicht weiterlaufen. Der Rest ergab sich von selbst und ungeplant.
 Ich war jung, und jung sein heißt ja: verändern wollen. Ein naiverTraum. Ob es immer mutig war, weiß ich nicht. Zum Mut gehört die volle Einsicht in die möglichen Konsequenzen.
Heute, im Alter, erwarte ich immer noch das Leben – ich erwarte andere Abenteuer, andere Herausforderungen. Wer alt ist, dem läuft die Sinnfrage schneller und unmittelbarer in die Arme: Einsamkeit, Behinderung, Krankheit, Tod. Erfahrungen, die mir teilweise noch fehlen, für
die ich aber bereit bin.
Heute bin ich froh, dass ich manches nicht mehr machenmuss, dass ich den Indus nicht mehr auf schwankendenBrücken überqueren oder auf weglosen Bergstrecken unterwegs
sein muss, wo für jeden Fußtritt eine Nische in den Felsen eingehauen wurde und wo man nicht nach unten schauen durfte.
Aber grundsätzlich – mit dem Wissen und der Erfahrung von heute – ich wüsste auch beim Projekt der Leprabekämpfung nicht, wie man es anders hätte machen können. Ich hatte nie ein Programm, das ich „abgearbeitet“ hätte. Ich habe mich immer nur an dem entlanggetastet, was gerade vorlag und anstand. Das tue ich heute noch. Meine Überzeugung war immer: Ich bin geschickt, um die Lepra in den Griff zukriegen. Erst danach hat sich für mich die Frage gestellt: Was ist Sinn überhaupt? Man
muss allerdings schon mit sehr großen Scheuklappen durch das Leben gehen, wenn man zeitlebens nur auf Effizienz, Leistung und Funktionieren aus ist und nicht sieht, dass – über den eigenen beruflichen Erfolg, über den Konsum und über die Bedürfnisbefriedigung hinaus – die Sinnfrage brennend ist. Es gibt zu viel Informationen über das, was an Problemen und Leid in der Welt ist, als dass man es übersehen könnte. Aber es ist natürlich ein Unterschied so groß wie der zwischen Himmel und Erde, ob man eine Information hat oder eine Erfahrung. Informationen kann man ausblenden. Aber keiner kann heute sagen, er hätte nichts gewusst über den wahren Zustand der
Welt und des Lebens.
Lohnt es sich? Und wofür? Das sind die Fragen, die mich
heute umtreiben. Simon Bolivar hat am Ende seines Lebens resigniert gesagt: „Ich habe nur das Meer gepflügt.“
Das trifft auf mein Leben nicht zu. Und auch im Alter habe ich Erwartungen an das Neue, Andere, Unbekannte,  noch nie Erfahrene. Und vor allem: Ich habe Fragen. Viele
Fragen. Und schmerzliche. Antworten habe ich nicht"  ( Leben ist anders _Ruth Pfau)





Worte der hl. Edith Stein

„Wenn wir morgens erwachen, wollen sich schon die Pflichten und Sorgen des Tages um uns drängen... Man möchte gehetzt auffahren und losstürmen. Da heißt es, die Zügel in die Hand nehmen und sagen: Gemach! Vor allem darf jetzt nichts an mich heran. Meine erste Morgenstunde gehört dem Herrn.
Das Tagewerk, das Er mir aufträgt, das will ich in Angriff nehmen und Er wird mir die Kraft geben, es zu erfüllen... Was begehrst Du, Herr, von mir? ... Und was ich nach stiller Zwiesprache als nächste Aufgabe vor mir sehe, daran werde ich gehen.“ Und im Druck untertags? „Atme wieder tief ein. Er ist stets gegenwärtig. Er kann uns in einem einzigen Augenblick schenken, was wir brauchen.“


Heilige Sr. Teresa Benedicta vom Kreuz, wir danken dir und bitten dich für unser Land und für Europa.








  Unter dem Motto »Mit Gottes Segen“ Einen erholsamen Urlaub wünschte der Erzbischof Dr. Stefan Heße mit einem Gottesdienst am 23. 07  im Ostseebad Dahme. Es gab neben viel Regen auch viel Musik mit der christlichen Pop-Band »Friends« aus Nordhorn und interessante Gespräche rund um das Thema »Urlaub für Leib und Seele.

Auch wir, Schwestern aus der Karmelzelle wünschen Ihnen allen  eine erholsame Urlaubszeit , dass Sie mit vielen neuen Kräften und Freude den Alltag wieder beginnen können.

Gott finden

Pausen der Stille in meinem Leben, ich brauche sie.Sie helfen mir,
Kräfte zu sammeln, mich auf das Wesentliche zu besinnen, zu mir selbst zu finden und –Gott zu finden. 
Anselm von Canterbury






Glück kennt keine Behinderung
In fünf katholischen Urlauber-Kirchen sind Bilder von Menschen mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) in den Sommermonaten zu sehen. Die Fotografin Jenny Klestil begleitet Familien, die mit einem gewissen Extra leben und thematisiert dieses Glück in bundesweiten Ausstellungen.

Termine:

22. Juli bist 09. August: Kirche St. Elisabeth, Seeuferweg 5, 24351 Damp
22. Juli bis 01. September: Kirche St. Christophorus, Elisabethstraße 23, 25980 Westerland
22. Juli bis 01. September: Kirche St. Raphael, Hafenstrasse 11, 25992, List auf Sylt
26. Juli bis 20. August: Kirche St. Stephanus, An der Allee 21, 23747 Dahme
12. August bist 30. August: Kirche St. Ulrich, Badallee 58, 25826 St. Peter-Ording

Die Kirchen sind tagsüber geöffnet. Hier mehr Informationen. ( Aus dem Erzbistum Hamburg)


"Wir haben hier eine Mutter „ 100 Jahre im Fatima


Papst Franziskus betet vor der Fatima Muttergottes
Die Fatima Muttergottes wurde nachc dem Eucharistiefeier
+ in die Erscheinungskapelle zurückgebracht.

 Die Seherkinder im 1917 von links nach rechts: Lucia ,Francisco und Jacinta Marto
Die Muttergottes bei der Lichtprozession am Abend, dem 12. Mai. 2017
Drei Pilger ungeachtet allen Mühsalen  , froh bei der Ankunft in Fatima„
Auch einen Tag nach der Rückkehr aus Fatima ging es im Vatikan an dem Sonntag , 14. Mai um den portugiesischen Marienwallfahrtsort: Am Vormittag besuchte der Papst die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore, um bei der Muttergottes für die zweitägige Reise nach Portugal zu danken. Vor dem Marienbild "Salus populi romani" verweilte er rund 20 Minuten still und legte weiße Rosen vor der Ikone nieder. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte der Papst, dass er mit seinem Besuch in Fatima, um den mütterlichen Schutz Marias für die ganze Welt erbeten habe. Auch erinnerte er an die beiden neuen Heiligen Francisco und Jacinta Marto, die Beispiele der Treue zu Christus und des Zeugnisses für das Evangelium seien. Sie riefen die Gläubigen zur Umkehr auf.
Das „Regina Coeli“ habe als Mariengebet eine besondere Bedeutung, so der Papst. Auch in Fatima habe das Gebet eine große Rolle gespielt, er sei dort mit den Gläubigen „ins Gebet eingetaucht“. Es sei ihm darum gegangen, den mütterlichen Schutz zu erbitten und erinnerte hierbei auch an den Muttertag, der weltweit an diesem Sonntag gefeiert wird. Nach dem Mittagsgebet ging der Papst auch auf die Bedeutung des Lebensschutzes ein, der besonders gut zum Muttertag passe, da die Frauen das Geschenk des Lebens weiter geben dürfen.
Ein weiteres Stichwort beim „Regina Coeli“ lautete „Frieden“: Er sei nach Fatima gereist, um für den Frieden zu beten. Er sei nach Portugal als Pilger der Hoffnung und des Friedens gereist, so Franziskus in seiner Ansprache.
Während seines zweitägigen Aufenthalts in Fatima am Freitag und Samstag habe es mehrere Momente des Gebets gegeben. Da habe sich eine „besondere Atmosphäre“ gebildet. Doch immer sei es um die Botschaft der Liebe Gottes gegangen. Der auferstandene Herr sei immer präsent gewesen, gerade in der Eucharistie sei er immer gegenwärtig, aber auch unter den Kranken, die in Fatima „die eigentlichen Protagonisten“ waren und sind.
Über die beiden neuen Heiligen – die zwei Seher-Kinder Francisco und Jacinta Marto – die mit Lucia, vor genau 100 Jahren die ersten Marienerscheinungen erlebt hätten, sagte der Papst, dass sie insofern für die heutigen Gläubigen Vorbilder seien, da sie nicht nur die Botschaft der Muttergottes wahrgenommen hätten sondern auch danach lebten. Deshalb sei die Heiligsprechung von Francisco und Jacinta als „Beispiel für die Treue zu Christus“ zu verstehen. Auch seien sie „wahre Zeugen für das Evangelium“. Es handelte sich um die ersten Kinder, die nicht wegen eines Martyriums heiliggesprochen wurden. Deshalb wolle er der Kirche die Leiden und Sorgen aller Kinder ans Herz legen. Die Seher-Kinder hätten die Menschen zur Umkehr und Buße aufgerufen und diesen Aufruf gelte heute noch: Auch die heutigen Gläubigen sollen weiterhin „um die Gnade der Umkehr flehen, wie auch um das Ende der vielen Kriege sowie der absurden kleinen und großen Konflikte, die das Antlitz der Menschheit entstellen“.
Nach dem Mittagsgebet bat der Papst der Gottesmutter als „Königin des Friedens“, um das Ende von den Kriegen, die besonders im Nahen Osten wüteten. Dort seien etliche Menschen hart geprüft und zwar nicht nur Christen und Moslems. Namentlich nannte Franziskus die Jesiden, eine von Islamisten im Irak verfolgte Religionsgemeinschaft als verfolgte Minderheit. Nur der Weg des Dialogs und der Geschwisterlichkeit könne eine Zukunft der Sicherheit und des Friedens ermöglichen. Radio Vatikan


Freitag, 4. August 2017

Geistliches Wort zum Nachdenken.

Gehen Sie kleine Schritte

Hermann-Josef Zoche



Der Gedanke des Aufbruchs, des Neuanfangs stimmt mich immer euphorisch. Alles soll sich ändern und große Pläne werden geschmiedet. Nach einer kurzen Zeit des Überschwangs an Hoffnungen und Träumen von dem besseren Leben, das nun beginnen soll, ist wieder Alltag eingekehrt. 

Verändert hat sich nichts.

Woran liegt es, dass wir so selten unsere Träume und Visionen umsetzen und wahr werden lassen können? Gute Vorsätze und Träume zu haben, ist etwas grundsätzlich Positives. Es zeugt von
Lebendigkeit und Hoffnung, wenn wir in unserem Leben etwas ändern wollen. Der Entschluss, das Leben anzupacken, ist oft verknüpft mit großen Erwartungen an die Zukunft und auch an uns
selbst. Erfüllen sich diese Erwartungen nicht, folgt häufig die Resignation.
lrgendwann stellen sich dann Zweifel ein: Kann ich an meinem Leben überhaupt etwas aus eigener Kraft ändern? Damit wir nicht nach kurzer Zeit vor den Scherben unserer vielen guten
Vorsätze stehen, müssen wir für uns selbst ganz klar formulieren, was wir eigentlich erreichen wollen. Dabei muss uns nicht nur das Ziel, sondern auch der Weg vor Augen stehen. Das, was
wir uns vornehmen, muss für uns selbst klar überschaubar und machbar sein. Formulieren Sie zunächst einen „kleinen“ Vorsatz.

Wenn Sie es geschafft haben, diesen Vorsatz in Ihrem Leben umzusetzen,
können Sie nach und nach immer noch andere Vorhaben
angehen.

Fassen Sie einen realistischen Vorsatz!
Machen Sie sich konkret klar, wie Sie Ihren Vorsatz in die Tat
umsetzen können.



Glück oder Pech?
 Anthony de Mello, 

Eine chinesische Geschichte erzählt von einem alten Bauern, der ein altes Pferd für die Feldarbeit hatte. Eines Tages entfloh das Pferd in die Berge, und als alle Nachbarn des Bauern sein Pech bedauerten, antwortete der Bauer: "Pech? Glück? Wer weiß?”

Eine Woche später kehrte das Pferd mit einer Herde Wildpferde aus den Bergen zurück, und diesmal gratulierten die Nachbarn dem Bauern wegen seines Glücks. Seine Antwort hieß: "Glück? Pech? Wer weiß?”

Als der Sohn des Bauern versuchte, eines der Wildpferde zu zähmen, fiel er vom Rücken des Pferdes und brach sich ein Bein. Jeder hielt das für ein großes Pech. Nicht jedoch der Bauer, der nur sagte: "Pech? Glück? Wer weiß?”

Ein paar Wochen später marschierte die Armee ins Dorf und zog jeden tauglichen jungen Mann ein, den sie finden konnte. Als sie den Bauernsohn mit seinem gebrochenen Bein sahen, ließen sie ihn zurück. War das nun Glück? Pech? Wer weiß?

Was an der Oberfläche wie etwas Schlechtes, Nachteiliges aussieht, kann sich bald als etwas Gutes herausstellen. Und alles, was an der Oberfläche gut erscheint, kann in Wirklichkeit etwas Böses sein. Wir sind dann weise, wenn wir Gott die Entscheidung überlassen, was Glück und was Unglück ist; wenn wir ihm danken, daß für jene, die ihn lieben, alles zum Besten gedeiht.



In deine Hände lege ich …
mein Leben

Andreas Knapp

komm und sieh
ein blick
und du gehörst
nicht mehr dir selber
von nun an empfängst du dich
aus angeschaut werden
augenblick um augenblick
das herz an ihn geschmiegt
lockt der staub der straße
mehr als das dach überm kopf
denn in seinen spuren
reichen deine schritte
über jeden gesichtskreis hinaus
und brennender als feuer
wirst du
in seiner nähe