Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Dienstag, 23. Mai 2017

Aktuelles


Christi Himmelfahrt
Anselm Grün in:  Für jeden Tag ein gutes Wort.

Meister von Hohenfurth: Himmelfahrt Christi



Das Fest Christi Himmelfahrt will unseren Blick auf unser Ziel richten, auf den Himmel. Wir sollen nicht aufgehen in den irdischen Geschäften, sondern aufschauen zu Christus, der schon im Himmel ist. Was auf den ersten Blick wie ein moralischer Appell aussieht, ist in Wirklichkeit eine befreiende Botschaft. Denn wer vom Himmel als von seiner Heimat her leben kann, für den relativieren sich viele Dinge seines Lebens, für den haben Erfolg und Besitz und Gesundheit nicht mehr den höchsten Stellenwert. Wenn er im Herzen schon am Ziel ist, dann ist der Weg nicht mehr so beschwerlich, dann hat er einen inneren Abstand zu dem, was ihm auf dem Weg begegnet. Er klammert sich nicht mehr daran fest. Er ist in seinem Herzen schon woanders.

Unsere Gottesdienstzeiten zu den kommenden Hochfesten sind folgendes:

Zum Himmelfahrt am Donnerstag, 25. 05 .2017  um  19:00 Uhr
Zum Pfingstsonntag , 04. 06.2017 um 10:00 Uhr
Zum Pfingstmontag ,  05. 06.2017 um 10:00 Uhr







Schwesternbesuch

22 Karmelklöster gibt es in Deutschland, nur 3 im Norden. Unsere nächsten Nachbarinnen leben im Karmel St Josef in Hannover. Gestern kamen von dort die Priorin und Subpriorin zu Besuch mit einer Schwester aus den Niederlanden. Es war eine freudige Begegnung des Kennenlernens unserer veränderten Lebensweise, offen in der Weltstadt Hamburg, versammelt in Sille und Schweigen in der ländlichen Umgebung von Finkenwerder 

Vom 15-19. Mai findet in Münster Schwarzach die Vollversammlung der Föderation des Karmel statt, zu der die delegierten Schwestern der Föderation der Nachbarländern wie Frankreich, Holland, und Österreich und auch aus den USA teilnehmen.
 Zukunfs´fragen stehen an unter dem Aspekt, aus welchen Quellen die einzelnen Konventen leben. Wohl nach unserer Meinung keine anderen als aus der heiligen Schrift und Eucharistie, die uns immer zu einer tieferen Beziehung zu Gott führen können. 






"Wir haben hier eine Mutter „ 100 Jahre im Fatima


Papst Franziskus betet vor der Fatima Muttergottes
Die Fatima Muttergottes wurde nachc dem Eucharistiefeier
+ in die Erscheinungskapelle zurückgebracht.

 Die Seherkinder im 1917 von links nach rechts: Lucia ,Francisco und Jacinta Marto
Die Muttergottes bei der Lichtprozession am Abend, dem 12. Mai. 2017
Drei Pilger ungeachtet allen Mühsalen  , froh bei der Ankunft in Fatima„
Auch einen Tag nach der Rückkehr aus Fatima ging es im Vatikan an dem Sonntag , 14. Mai um den portugiesischen Marienwallfahrtsort: Am Vormittag besuchte der Papst die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore, um bei der Muttergottes für die zweitägige Reise nach Portugal zu danken. Vor dem Marienbild "Salus populi romani" verweilte er rund 20 Minuten still und legte weiße Rosen vor der Ikone nieder. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte der Papst, dass er mit seinem Besuch in Fatima, um den mütterlichen Schutz Marias für die ganze Welt erbeten habe. Auch erinnerte er an die beiden neuen Heiligen Francisco und Jacinta Marto, die Beispiele der Treue zu Christus und des Zeugnisses für das Evangelium seien. Sie riefen die Gläubigen zur Umkehr auf.
Das „Regina Coeli“ habe als Mariengebet eine besondere Bedeutung, so der Papst. Auch in Fatima habe das Gebet eine große Rolle gespielt, er sei dort mit den Gläubigen „ins Gebet eingetaucht“. Es sei ihm darum gegangen, den mütterlichen Schutz zu erbitten und erinnerte hierbei auch an den Muttertag, der weltweit an diesem Sonntag gefeiert wird. Nach dem Mittagsgebet ging der Papst auch auf die Bedeutung des Lebensschutzes ein, der besonders gut zum Muttertag passe, da die Frauen das Geschenk des Lebens weiter geben dürfen.
Ein weiteres Stichwort beim „Regina Coeli“ lautete „Frieden“: Er sei nach Fatima gereist, um für den Frieden zu beten. Er sei nach Portugal als Pilger der Hoffnung und des Friedens gereist, so Franziskus in seiner Ansprache.
Während seines zweitägigen Aufenthalts in Fatima am Freitag und Samstag habe es mehrere Momente des Gebets gegeben. Da habe sich eine „besondere Atmosphäre“ gebildet. Doch immer sei es um die Botschaft der Liebe Gottes gegangen. Der auferstandene Herr sei immer präsent gewesen, gerade in der Eucharistie sei er immer gegenwärtig, aber auch unter den Kranken, die in Fatima „die eigentlichen Protagonisten“ waren und sind.
Über die beiden neuen Heiligen – die zwei Seher-Kinder Francisco und Jacinta Marto – die mit Lucia, vor genau 100 Jahren die ersten Marienerscheinungen erlebt hätten, sagte der Papst, dass sie insofern für die heutigen Gläubigen Vorbilder seien, da sie nicht nur die Botschaft der Muttergottes wahrgenommen hätten sondern auch danach lebten. Deshalb sei die Heiligsprechung von Francisco und Jacinta als „Beispiel für die Treue zu Christus“ zu verstehen. Auch seien sie „wahre Zeugen für das Evangelium“. Es handelte sich um die ersten Kinder, die nicht wegen eines Martyriums heiliggesprochen wurden. Deshalb wolle er der Kirche die Leiden und Sorgen aller Kinder ans Herz legen. Die Seher-Kinder hätten die Menschen zur Umkehr und Buße aufgerufen und diesen Aufruf gelte heute noch: Auch die heutigen Gläubigen sollen weiterhin „um die Gnade der Umkehr flehen, wie auch um das Ende der vielen Kriege sowie der absurden kleinen und großen Konflikte, die das Antlitz der Menschheit entstellen“.
Nach dem Mittagsgebet bat der Papst der Gottesmutter als „Königin des Friedens“, um das Ende von den Kriegen, die besonders im Nahen Osten wüteten. Dort seien etliche Menschen hart geprüft und zwar nicht nur Christen und Moslems. Namentlich nannte Franziskus die Jesiden, eine von Islamisten im Irak verfolgte Religionsgemeinschaft als verfolgte Minderheit. Nur der Weg des Dialogs und der Geschwisterlichkeit könne eine Zukunft der Sicherheit und des Friedens ermöglichen. Radio Vatikan







Horst Eberlein (Mitte) ist neuer Weihbischof von Hamburg

Der neue Weihbischof als Gast bei uns,


Hamburg hat seit dem 25.03. einen neuen Weihbischof: den Propst von Schwerin, Horst Eberlein. Wir Schwestern waren bei seiner Weihe und in der letzten  
Woche  kam er zum ersten Mal  zu uns.  Wir feierten mit ihm die hl. Messe. Seine kurzen Worte zur Einführung haben uns sehr bewegt.
“Der von oben kommt, steht über allem.  Wer von der Erde stammt, gehört zur Erde“ (Joh.1,31-36)
Wir Menschen sind alle gleich; wir sind unten. Der Auferstandene reicht uns die Hand und hebt uns nach oben. “Wer glaubt und sich taufen lässt, hat das ewige Leben“.
Es ist der Weg des Aufstiegs wie Johannes vom Kreuz, unser Ordensvater, ihn beschreibt. In Sehnsucht schauen wir nach oben. Der von oben kommt, hebt uns empor, wenn wir in Demut uns erheben lassen. Es ist das Geheimnis der Liebe.
Diese Liebe prägt.  Seine Bescheidenheit und  Menschlichkeit überstrahlt die Begegnung
mit uns. 


Unser neuer Weihbischof  hat als seinen bischöflichen Wahlspruch ein Gebet des seligen Bischofs Nils Stensen gewählt: „Jesus, sei mir Jesus“ – . 

Möge er viel Kraft und Freude von JESUS, dem Herrn , der dem Weihbischof das neue
 Amt zutraute , empfangen, damit er überall Jesus bringen kann, wozu er gesandt wird!