Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Freitag, 28. April 2017

Aktuelles




Highlight der nächsten Woche: Der Papst wird   Kairo von diesem  Freitag, dem 28.04 und Samstag , dem 29.04 besuchen. Eine Reise im Zeichen des Friedens, die unter enormen Sicherheitsvorkehrungen stattfindet. Franziskus will damit einerseits der verfolgten christlichen Minderheit Ägyptens Mut zusprechen und zugleich den interkonfessionellen und interreligiösen Dialog vorantreiben. Eingeladen wurde er vom ägyptischen Präsidenten, dem Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche sowie dem Großimam der sunnitischen Al Azhar-Universität.
Wir empfehlen Ihnen den Besuch des Papstes in dieser Krisenregion im Gebet!










Nordische Bischofskonferenz berät über Priesterausbildung

Treffen in Hamburg
Die Vollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz tagt vom 3. bis zum 7. April in Hamburg. Die Bischöfe der fünf skandinavischen Länder befassen sich bei ihrem Treffen unter anderem mit der Priesterausbildung.

Auch wenn die Zahl der Berufungen in Skandinavien in den vergangenen Jahren konstant sei, sei zu prüfen, ob die Priesterausbildung noch dem aktuellen Stand entspreche. Darüber hinaus stünden auch die Auseinandersetzung mit dem päpstlichen Schreiben zur Familie "Amoris laetita" sowie der für 2018 angekündigten Bischofssynode zum Thema Jugend auf der Tagesordnung.

Zur Nordischen Bischofskonferenz gehören aktuell die katholischen Bischöfe von Oslo, Tromsö, Kopenhagen, Helsinki, Stockholm und Reykjavik sowie zwei emeritierte Bischöfe. Der Bischofssitz in Trondheim ist vakant. Amtssprache bei der Vollversammlung ist Deutsch, regelmäßig finden die Treffen im deutschsprachigen Ausland statt.

Anlass gibt dieses Mal das 50-jährige Bestehen des Ansgar-Werks der Diözesen Hamburg und Osnabrück, das die katholische Kirche in Skandinavien finanziell unterstützt. Zum Jubiläum wird am 6. April um 18.15 Uhr ein Pontifikalamt im Hamburger Sankt-Marien-Dom gefeiert. Außerdem besuchen die nordischen Bischöfe gemeinsam mit dem Hamburger Erzbischof Stefan Heße die Märtyrer-Gedenkstätte in Lübeck.  Aus dem Dom Radio




Donnerstag, 27. April 2017

Geistliches Wort zum Nachdenken.


Die Kraft Gottes


Komme, was mag. Gott ist mächtig!

Wenn unsere Tage verdunkelt sind und
unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte,
so wollen wir stets daran denken,
dass es in der Welt die große segnende Kraft
Gottes gibt. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit
weisen. Er will das dunkle Gestern
in ein helles Morgen verwandeln – zuletzt in
den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.

Martin Luther King




Das Unsichtbare im Sichtbaren
Gerhard Lohfink

Max Beckmann, wohl der größte deutsche Maler des 20. Jahrhunderts, notierte in einem seiner Tagebücher den Satz: „Wenn man das Unsichtbare begreifen will, muss man so tief wie möglich ins Sichtbare eindringen“.
Diese Einsicht gilt auch für den Blick auf Jesus: Wenn wir ahnen wollen, was es heißt, Jesus sei wahrer Gott, müssen wir so tief wie möglich in seine Menschheit eindringen: in seine Gleichnisse, in seine Bildworte, seine Heilungen, seine Zeichenhandlungen, sein Leben, sein Sterben. Wenn wir sein Menschsein nicht in seiner ganzen Weite und Tiefe wahrnehmen, werden wir von diesem anderen Geheimnis seiner Person nichts erahnen können.





Ostern heißt: Immer hat uns die Liebe in Arbeit. Auch wenn wir uns nur als

Raupen sehen, wird doch daraus ein Schmetterling. Gut, dass wir Ostern im

Frühling feiern. Wo vorher Dürre, Kahles, Stummes war, da tanzt das Leben.

Frühlingserwachen lässt die Sprengkraft von Jesu Auferstehung erahnen. Vor uns

die Zukunft, Wandel, Neuland, vor uns eine neue Kreatur – ich, du im Werden,

unverloren, für Besseres, Schöneres, Heileres bestimmt. Wenn sogar unser Lebensende

in ein neues Anfangen verschlungen wird, haben wir allen Grund, vor

uns Neues zu sehen. So verbanne alles Schattenhafte entschlossen; alles Starre

in dir lass strömen, mach deine Kräfte flüssig. Lass die Furcht vor dem Tod, lass

die Furcht vor dem Leben. Perplex ist alles, staune, lache, zieh dir Ostern an.

Traugott Giesen

Ostern in verschiedenen Lebenssituationen

 Augustin Schmied

Die Christen haben Ostern nie so gefeiert, dass sie sich die Augen zugehalten hätten, um das Leidvolle in der Welt nicht zu sehen. Diejenigen, die in der Anfangszeit des Christentums an den Auferstandenen geglaubt haben, hatten ja noch sein schreckliches Leiden und sein Sterben am Kreuz vor Augen, und sie hatten auch selbst zu leiden. Diese ersten Gläubigen waren bedroht, diskriminiert, verfolgt. Aber sie wussten sich gehalten und mit dem verbunden, der durch Leiden und Tod in ein unzerstörbares Leben eingegangen war. Die frühesten Osterbilder der christlich geprägten Kunst finden sich wohl nicht von ungefähr auf Sarkophagen, auf Särgen und in Begräbnisstätten. Menschen, die trauerten, haben sich den Ostersieg vor Augen gestellt. Es waren noch ganz einfache Darstellungen: zum Beispiel ein Kreuz mit einem Lorbeerkranz als Lebens- und Siegeszeichen.



Freitag, 4. Dezember 2015

NACHRICHT:



Einheit in der Vielfalt
Ein akutes Thema in unserer Gesellschaft zeigt sich auch im Zusammenschluss der einzelnen Karmelgemeinschaften. In der Föderation und bei den Tagungen der Priorinnen des Karmel in Deutschland   Anfang  November in Münsterschwarzach wird ein unterschiedliches Verständnis vom Leben der Karmelitinnen heute, im 3. Jahrtausend, bis hin zu unterschiedlichen Strukturen deutlich. Konflikte, die daraus entstehen können, sind aber überwunden und führten zu der allgemeinen Haltung der Schwestern, einander anzunehmen und zu respektieren, ohne dass ein Konvent seine Andersartigkeit gegenüber unterschiedlichen Konventen behauptete.

Bei der diesjährigen Priorinnentagung in Münsterschwarzach (09.bis 13.November) kam deutlich zum Ausdruck, dass wir Karmelitinnen in Deutschland harmonisch miteinander anstehende Themen besprechen können und zu einer Einheit finden, die im einigenden Charisma unserer Reformatorin und Gründerin Teresa von Avila ihre Quelle hat.

In Vielfalt haben wir das 500. Jubiläum der Geburt Teresas gedacht und uns über das Wie der einzelnen Feierlichkeiten ausgetauscht. Der Reichtum des Karmelebens wurde beglückend deutlich und schenkt Hoffnung für die Zukunft. In großer Dankbarkeit können wir unseren Weg weitergehen und mit der großen Teresa beten:

DIE BARMHERZIGKEIT GOTTES WILL ICH IN EWIGKEIT PREISEN

Montag, 7. September 2015

Besuch des Erzbischofs Stefan Heße in der Karmelzelle










15. August: Besuch von Erzbischof Stephan Heße bei uns.

Unser Erzbischof Stephan hat uns besucht – zum Kennenlernen. Bei seiner Ansprache während der Heiligen Messe am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel konnten wir unseren Erzbischof „von innen“ kennenlernen. Er sprach von Maria als einem Menschen in Harmonie, in Einklang mit sich, mit Gott und den Menschen, selbst ein ganzer Mensch, in der von Gott ursprünglichen Geschaffenheit des ganzen Menschen. Marianisch ist ein geistlicher Mensch, wenn er der Ganzheit näher kommt, indem er die Wirklichkeit aus der Gnade lebt.
Beim Abschied nach einem kargen Mittagessen meinte der Erzbischof, dass er nun auch uns kennengelernt habe. Es wäre schön, wenn auch als marianisch.



Dienstag, 9. Juni 2015

Besuch bei den Missionarinnen der Nächstenliebe


Die Schwestern der Missionarinnen der Nächstenliebe feierten am 1. Juni dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Die Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta hatten uns schon des Öfteren in ihrer kargen Freizeit in der Karmelzelle besucht und mit uns gemeinsam gebetet. So war es dieses Jahr Anlass genug, diese Schwestern einmal zu besuchen. Freudig wurden wir begrüßt und sehr warmherzig empfangen. Alles war sehr einfach und mit einfachsten Mitteln eingerichtet. Man konnte die Armut der Schwestern wahrnehmen. Wir bekamen eine Führung durch das gesamte Haus und sahen die Unterkünfte für Obdachlose und die Unterkünfte für das Winternotprogramm, dass hier in Hamburg  von sehr vielen genutzt wird. Auch bekamen wir die kleine Wohnung und die Kapelle zu sehen, die sehr behaglich wirkte. Nach dem Rundgang trafen wir uns dann bei Kaffee und Kuchen zu einem gemeinsamen Austausch über  Fragen zum Ordensleben und die aktuelle Situation der Missionarinnen der Nächstenliebe. Es ist sehr erstaunlich, was diese 4-5 Schwestern dort leisten an Arbeit, sodass meist nur eine kleine Zeit bleibt am Tag für das eigene Nachdenken oder Nachsinnen. Es wurde eine schöne und fruchtbare Begegnung. Aus dem Gedanken heraus, dass es viele Menschen gibt, die sich besonders nach der Liebe Gottes sehnen, betreuen diese Missionarinnen genau die Menschen, die diese Liebe besonders nötig haben. Auf diese Weise sind die Missionarinnen wirklich ein Segen für unser Erzbistum und wir wünschen ihnen weiterhin Gottes Segen für ihre Arbeit.

  
 Beim Kaffeetrinken und vor dem Haus der Schwestern


Die Kapelle der Missionarin der Nächstenliebe, Mutter Teresa mit ihrer Reliquien