Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Dienstag, 30. Januar 2018

Aktuelles





Das Heil der Welt

 Gerhard Lohfink, Heute – wann sonst?.

Das Heil der Welt hängt nicht an religiösen Gefühlen möglichst vieler. Es hängt auch nicht an der Reise ins eigene Innere. Gott entstand nicht aus den Träumen der Menschen. Er war längst da, bevor der erste Affe zu träumen begann. Das Heil der Welt hängt an einer realen Geschichte, die sich an bestimmbaren Orten und in definierbarer Zeit vollzog, und die doch die Geschichte Gottes mit der ganzen Welt war. Das Heil der Welt hängt daran, dass es Menschen gab, die sich auf diese Geschichte Gottes mit der Welt eingelassen und Gott im Glauben geantwortet haben: Abraham, Isaak, Jakob, Mose, Josua, Samuel, David, Jesaja, Joschija, Esra, Johannes der Täufer. Es ist keine Geschichte, die sich im Kosmos an anderen Orten beliebig wiederholen oder die sich noch um eine neue Zielmarke verlängern könnte. Sie fand ihre Endgültigkeit in Jesus von Nazaret. Das Heil der Welt ist also schon entschieden. Aber es braucht noch viele, die den Weg nachgehen, der mit Abraham begann und in Jesus sein Ziel erreichte.


Kraft der Stille
 Cäcilia Kittel, Sei stille dem Herrn.

Mein Alltag ist überfüllt mit Terminen und Trubel
und ich bin mitten drin,
nichts wünsche ich mir sehnlicher,
als dass es doch einmal ruhig und still sei.

Dann ist sie endlich da, die Stille,
und ich bin mitten drin
und merke, wie schwer sie auszuhalten ist,
schwerer als der Trubel und Lärm.
Da kommen Gedanken, Bilder, Gefühle,
und mitten drin bin ich.

Ich habe mich mir immer ganz anders vorgestellt,
anders als das, was ich in der Stille von mir entdecke.
Ich bin erstaunt, ja, erschüttert,
was sich in mir alles zeigt.
Da gibt es nicht nur angenehme Seiten,
auch tiefe Abgründe tun sich auf,
schmerzliche Seiten,
denen ich am liebsten ausweichen möchte.

Ich brauche Mut, um mir selbst in der Stille
nicht aus dem Weg zu gehen.
Wenn ich zulasse, in der Stille dort anzukommen,
wo ich ganz alleine bin,
dann spüre ich, dass da jemand ist,
ein Gegenüber, das mir so vertraut ist,
dass ich »Du« sagen kann.

Mit ihm ist es ein wenig leichter,
mein Inneres anzuschauen,
die Stille auszuhalten,
nicht wegzulaufen,
denn er zeigt nicht mit dem Finger auf mich,
er hält mir seine Hand hin.
Dann wird die Stille auf einmal warm,
sie füllt sich,
nein, nicht mit Lärm, nicht mit Tönen,
nicht einmal mit Worten.
Die Stille füllt sich mit Trost.
Und dann wandelt sich der Trost in Leben. 

Dass unser Leben mehr werde


Bildergebnis für jahreslosung 2018



Zusammen mit der evangelischen Nachbargemeinde  St Nikolai laden wir, die katholische Gemeinde in Finkenwerder Sie ein  :


  • 11.00 Uhr : ökumenischer Neujahrsgottesdienst am Sonntag, dem 14.Januar.2018 in St Nikolai, Finkenwerder
  • Anschließend ist  die Begegnung  im Gemeindesaal  zum Austausch. Ausreichende Stärkung ist dafür  gesorgt!


Ähnliches Foto
45. St. Ansgar-Woche der katholischen Kirche in Hamburg

Programm von dieser Woche finden Sie unter diese Adresse:https://www.ansgarwoche.de


Ähnliches Foto

Hunger nach ewigem Glück
Phil Bosmans



Viele Menschen wirken manchmal geradezu gequält
durch eine schier unersättliche Sucht
nach immer Neuem, nach immer mehr.
Aber auf diesem Wege werden wir niemals
unserem Herzen auf Dauer Frieden verschaffen.
Denk einmal zurück an alle rauschenden Genüsse,
die dir die Welt in deinem Leben bot.
Warst du zuletzt nicht immer ein bisschen enttäuscht?
Unser Herz verträgt keinen Ersatz!
Unser Herz wird erst Frieden und Ruhe finden
in grenzenloser Güte, in einem Gott,
der «Vater» ist und «Liebe». Ohne es zu wissen,
hungert unser Herz nach ewigem Glück.

Mit weniger können wir uns nicht zufriedengeben.


In Gott hineingezogen
Edith Stein 

Je tiefer jemand in Gott hineingezogen wird, desto mehr muss er auch in diesem Sinn aus sich heraus gehen, d.h. in die Welt hinein, um das göttliche Leben in sie hineinzutragen.






Samstag, 25. November 2017

Freitag, 4. Dezember 2015

Montag, 7. September 2015

Besuch des Erzbischofs Stefan Heße in der Karmelzelle










15. August: Besuch von Erzbischof Stephan Heße bei uns.

Unser Erzbischof Stephan hat uns besucht – zum Kennenlernen. Bei seiner Ansprache während der Heiligen Messe am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel konnten wir unseren Erzbischof „von innen“ kennenlernen. Er sprach von Maria als einem Menschen in Harmonie, in Einklang mit sich, mit Gott und den Menschen, selbst ein ganzer Mensch, in der von Gott ursprünglichen Geschaffenheit des ganzen Menschen. Marianisch ist ein geistlicher Mensch, wenn er der Ganzheit näher kommt, indem er die Wirklichkeit aus der Gnade lebt.
Beim Abschied nach einem kargen Mittagessen meinte der Erzbischof, dass er nun auch uns kennengelernt habe. Es wäre schön, wenn auch als marianisch.



Dienstag, 9. Juni 2015

Besuch bei den Missionarinnen der Nächstenliebe


Die Schwestern der Missionarinnen der Nächstenliebe feierten am 1. Juni dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Die Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta hatten uns schon des Öfteren in ihrer kargen Freizeit in der Karmelzelle besucht und mit uns gemeinsam gebetet. So war es dieses Jahr Anlass genug, diese Schwestern einmal zu besuchen. Freudig wurden wir begrüßt und sehr warmherzig empfangen. Alles war sehr einfach und mit einfachsten Mitteln eingerichtet. Man konnte die Armut der Schwestern wahrnehmen. Wir bekamen eine Führung durch das gesamte Haus und sahen die Unterkünfte für Obdachlose und die Unterkünfte für das Winternotprogramm, dass hier in Hamburg  von sehr vielen genutzt wird. Auch bekamen wir die kleine Wohnung und die Kapelle zu sehen, die sehr behaglich wirkte. Nach dem Rundgang trafen wir uns dann bei Kaffee und Kuchen zu einem gemeinsamen Austausch über  Fragen zum Ordensleben und die aktuelle Situation der Missionarinnen der Nächstenliebe. Es ist sehr erstaunlich, was diese 4-5 Schwestern dort leisten an Arbeit, sodass meist nur eine kleine Zeit bleibt am Tag für das eigene Nachdenken oder Nachsinnen. Es wurde eine schöne und fruchtbare Begegnung. Aus dem Gedanken heraus, dass es viele Menschen gibt, die sich besonders nach der Liebe Gottes sehnen, betreuen diese Missionarinnen genau die Menschen, die diese Liebe besonders nötig haben. Auf diese Weise sind die Missionarinnen wirklich ein Segen für unser Erzbistum und wir wünschen ihnen weiterhin Gottes Segen für ihre Arbeit.

  
 Beim Kaffeetrinken und vor dem Haus der Schwestern


Die Kapelle der Missionarin der Nächstenliebe, Mutter Teresa mit ihrer Reliquien