Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Samstag, 23. September 2017

Aktuelles


Rückblick zu dem Kommunitätstreffen am 9. September . 2017 im Kloster Nütschau

Das Kommunitätentreffen, bei dem zweimal jährlich die katholischen und evangelischen Gemeinschaften des Bistums bzw. der Landeskirche zusammenkommen, fand diesmal in Nütschau statt, und so machten wir uns am 9. September zu dritt auf den Weg dorthin. Bruder Ansgar ging in einer Meditation mit uns die Stationen des Kreuzweges nach, an dem er als Ikonenmaler im Laufe des vergangenen Jahres gearbeitet hatte. So kam es zu intensiven Gesprächen nicht nur, aber doch vor allem über das Geheimnis des Kreuzes, in dem ja die zentrale Botschaft des Christentums liegt: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3,16) .



DEICHPARTIE auf Finkenwerder am 9 und 10. September.2017




 
 Bilder aus den verschidenen Handwerker Finkenwerder 

Einst war Finkenwerder ein Fischerdorf. Jetzt scheint es dieser Flair durch das Gelände Airbus verloren zu sein.
 Diese Meinung verblasst, wenn man bei der Deichpartie , die an dem Wochenende von 9-10. September hier stattfand,Gelegenheit hatte, die künstlerische Begabung in den Werkstätten zu entdecken, wie Kunstmalerei, Lederarbeit, Schmiedekunst usw.…

Dann schenkt es Freude, zu erkennen: Finkenwerder verstehen Ihre Werte zu erhalten und zugänglich zu machen.





Wir haben hier eine Mutter „ 100 Jahre im Fatima

Papst Franziskus betet vor der Fatima Muttergottes
Die Fatima Muttergottes wurde nachc dem Eucharistiefeier
+ in die Erscheinungskapelle zurückgebracht.

 Die Seherkinder im 1917 von links nach rechts: Lucia ,Francisco und Jacinta Marto
Die Muttergottes bei der Lichtprozession am Abend, dem 12. Mai. 2017
Drei Pilger ungeachtet allen Mühsalen  , froh bei der Ankunft in Fatima„
Auch einen Tag nach der Rückkehr aus Fatima ging es im Vatikan an dem Sonntag , 14. Mai um den portugiesischen Marienwallfahrtsort: Am Vormittag besuchte der Papst die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore, um bei der Muttergottes für die zweitägige Reise nach Portugal zu danken. Vor dem Marienbild "Salus populi romani" verweilte er rund 20 Minuten still und legte weiße Rosen vor der Ikone nieder. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte der Papst, dass er mit seinem Besuch in Fatima, um den mütterlichen Schutz Marias für die ganze Welt erbeten habe. Auch erinnerte er an die beiden neuen Heiligen Francisco und Jacinta Marto, die Beispiele der Treue zu Christus und des Zeugnisses für das Evangelium seien. Sie riefen die Gläubigen zur Umkehr auf.
Das „Regina Coeli“ habe als Mariengebet eine besondere Bedeutung, so der Papst. Auch in Fatima habe das Gebet eine große Rolle gespielt, er sei dort mit den Gläubigen „ins Gebet eingetaucht“. Es sei ihm darum gegangen, den mütterlichen Schutz zu erbitten und erinnerte hierbei auch an den Muttertag, der weltweit an diesem Sonntag gefeiert wird. Nach dem Mittagsgebet ging der Papst auch auf die Bedeutung des Lebensschutzes ein, der besonders gut zum Muttertag passe, da die Frauen das Geschenk des Lebens weiter geben dürfen.
Ein weiteres Stichwort beim „Regina Coeli“ lautete „Frieden“: Er sei nach Fatima gereist, um für den Frieden zu beten. Er sei nach Portugal als Pilger der Hoffnung und des Friedens gereist, so Franziskus in seiner Ansprache.
Während seines zweitägigen Aufenthalts in Fatima am Freitag und Samstag habe es mehrere Momente des Gebets gegeben. Da habe sich eine „besondere Atmosphäre“ gebildet. Doch immer sei es um die Botschaft der Liebe Gottes gegangen. Der auferstandene Herr sei immer präsent gewesen, gerade in der Eucharistie sei er immer gegenwärtig, aber auch unter den Kranken, die in Fatima „die eigentlichen Protagonisten“ waren und sind.
Über die beiden neuen Heiligen – die zwei Seher-Kinder Francisco und Jacinta Marto – die mit Lucia, vor genau 100 Jahren die ersten Marienerscheinungen erlebt hätten, sagte der Papst, dass sie insofern für die heutigen Gläubigen Vorbilder seien, da sie nicht nur die Botschaft der Muttergottes wahrgenommen hätten sondern auch danach lebten. Deshalb sei die Heiligsprechung von Francisco und Jacinta als „Beispiel für die Treue zu Christus“ zu verstehen. Auch seien sie „wahre Zeugen für das Evangelium“. Es handelte sich um die ersten Kinder, die nicht wegen eines Martyriums heiliggesprochen wurden. Deshalb wolle er der Kirche die Leiden und Sorgen aller Kinder ans Herz legen. Die Seher-Kinder hätten die Menschen zur Umkehr und Buße aufgerufen und diesen Aufruf gelte heute noch: Auch die heutigen Gläubigen sollen weiterhin „um die Gnade der Umkehr flehen, wie auch um das Ende der vielen Kriege sowie der absurden kleinen und großen Konflikte, die das Antlitz der Menschheit entstellen“.
Nach dem Mittagsgebet bat der Papst der Gottesmutter als „Königin des Friedens“, um das Ende von den Kriegen, die besonders im Nahen Osten wüteten. Dort seien etliche Menschen hart geprüft und zwar nicht nur Christen und Moslems. Namentlich nannte Franziskus die Jesiden, eine von Islamisten im Irak verfolgte Religionsgemeinschaft als verfolgte Minderheit. Nur der Weg des Dialogs und der Geschwisterlichkeit könne eine Zukunft der Sicherheit und des Friedens ermöglichen. Radio Vatikan


Geistliches Wort zum Nachdenken.

 Es gibt für alles eine Zeit im Leben:

Stunden der Trauer 

Stunden der Ratlosigkeit

und Stunden voller Hoffnung und Vorfreude.

Es gibt für alles eine Zeit im Leben:

Zeit für Gewalt und Streit

und Zeit für Heilung und Versöhnung,

Zeit für die Tränen

und Zeit zum Lachen, für Freude und Leichtigkeit.

Es gibt für alles eine Zeit im Leben:

Momente des Verlustes und Zerbrechens

und Momente des Suchens und Zusammenfügens,

Momente der Angst und Bedrängnis

und Momente der Erleichterung und Umarmung.

Es gibt für alles eine Zeit im Leben –

Zeit, in der tiefer Frieden spürbar ist.

Rundherum und tief im Inneren.  Maria Radziwon


Ernst Barlach

Gelassenheit

Gelassenheit

Gelassenheit ist,

das Unmögliche wagen,

es geschehen lassen.

Die Natur

kennt keine Hektik.

Gelassen

lässt sie Werden und Vergehen

geschehen

und danach

steigt die Nacht

wieder an Land.

Gelassen

geht die Sonne auf

und geht am Abend

gelassen wieder unter.

Von der Natur kannst du lernen,

dass die Gabe der Gelassenheit

die größte aller Gaben ist.

Maria Stiefl-Cermak

Freitag, 4. Dezember 2015

NACHRICHT:



Einheit in der Vielfalt
Ein akutes Thema in unserer Gesellschaft zeigt sich auch im Zusammenschluss der einzelnen Karmelgemeinschaften. In der Föderation und bei den Tagungen der Priorinnen des Karmel in Deutschland   Anfang  November in Münsterschwarzach wird ein unterschiedliches Verständnis vom Leben der Karmelitinnen heute, im 3. Jahrtausend, bis hin zu unterschiedlichen Strukturen deutlich. Konflikte, die daraus entstehen können, sind aber überwunden und führten zu der allgemeinen Haltung der Schwestern, einander anzunehmen und zu respektieren, ohne dass ein Konvent seine Andersartigkeit gegenüber unterschiedlichen Konventen behauptete.

Bei der diesjährigen Priorinnentagung in Münsterschwarzach (09.bis 13.November) kam deutlich zum Ausdruck, dass wir Karmelitinnen in Deutschland harmonisch miteinander anstehende Themen besprechen können und zu einer Einheit finden, die im einigenden Charisma unserer Reformatorin und Gründerin Teresa von Avila ihre Quelle hat.

In Vielfalt haben wir das 500. Jubiläum der Geburt Teresas gedacht und uns über das Wie der einzelnen Feierlichkeiten ausgetauscht. Der Reichtum des Karmelebens wurde beglückend deutlich und schenkt Hoffnung für die Zukunft. In großer Dankbarkeit können wir unseren Weg weitergehen und mit der großen Teresa beten:

DIE BARMHERZIGKEIT GOTTES WILL ICH IN EWIGKEIT PREISEN

Montag, 7. September 2015

Besuch des Erzbischofs Stefan Heße in der Karmelzelle










15. August: Besuch von Erzbischof Stephan Heße bei uns.

Unser Erzbischof Stephan hat uns besucht – zum Kennenlernen. Bei seiner Ansprache während der Heiligen Messe am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel konnten wir unseren Erzbischof „von innen“ kennenlernen. Er sprach von Maria als einem Menschen in Harmonie, in Einklang mit sich, mit Gott und den Menschen, selbst ein ganzer Mensch, in der von Gott ursprünglichen Geschaffenheit des ganzen Menschen. Marianisch ist ein geistlicher Mensch, wenn er der Ganzheit näher kommt, indem er die Wirklichkeit aus der Gnade lebt.
Beim Abschied nach einem kargen Mittagessen meinte der Erzbischof, dass er nun auch uns kennengelernt habe. Es wäre schön, wenn auch als marianisch.



Dienstag, 9. Juni 2015

Besuch bei den Missionarinnen der Nächstenliebe


Die Schwestern der Missionarinnen der Nächstenliebe feierten am 1. Juni dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Die Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta hatten uns schon des Öfteren in ihrer kargen Freizeit in der Karmelzelle besucht und mit uns gemeinsam gebetet. So war es dieses Jahr Anlass genug, diese Schwestern einmal zu besuchen. Freudig wurden wir begrüßt und sehr warmherzig empfangen. Alles war sehr einfach und mit einfachsten Mitteln eingerichtet. Man konnte die Armut der Schwestern wahrnehmen. Wir bekamen eine Führung durch das gesamte Haus und sahen die Unterkünfte für Obdachlose und die Unterkünfte für das Winternotprogramm, dass hier in Hamburg  von sehr vielen genutzt wird. Auch bekamen wir die kleine Wohnung und die Kapelle zu sehen, die sehr behaglich wirkte. Nach dem Rundgang trafen wir uns dann bei Kaffee und Kuchen zu einem gemeinsamen Austausch über  Fragen zum Ordensleben und die aktuelle Situation der Missionarinnen der Nächstenliebe. Es ist sehr erstaunlich, was diese 4-5 Schwestern dort leisten an Arbeit, sodass meist nur eine kleine Zeit bleibt am Tag für das eigene Nachdenken oder Nachsinnen. Es wurde eine schöne und fruchtbare Begegnung. Aus dem Gedanken heraus, dass es viele Menschen gibt, die sich besonders nach der Liebe Gottes sehnen, betreuen diese Missionarinnen genau die Menschen, die diese Liebe besonders nötig haben. Auf diese Weise sind die Missionarinnen wirklich ein Segen für unser Erzbistum und wir wünschen ihnen weiterhin Gottes Segen für ihre Arbeit.

  
 Beim Kaffeetrinken und vor dem Haus der Schwestern


Die Kapelle der Missionarin der Nächstenliebe, Mutter Teresa mit ihrer Reliquien