Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Dienstag, 20. Juni 2017

Aktuelles



23. Juni 2017

 HOCHFEST DES HEILIGSTEN  HERZEN JESU:
 Mit der Herz -Jesus Verehrung an diesem Tag will die katholische Kirche die Liebe Gottes zum Ausdruck bringen, die sich immer noch verschenkt und sich  für das Leben der Welt.
 hingibt 

24. Juni 2017

GEBURT DES HEILIGEN JOHANNES DES TÄUFERS
Heute wird die Geburt Johannes des Täufers gefeiert,  und heute in sechs Monaten die Geburt Jesu. Sein berühmtes Wort über Jesus:Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden' (John 3,30). Er wusste von seiner Aufgabe, dass er nur da war, um den Weg für JESUS vorzubereiten. Er ist diesen Weg konsequent gegangen, indem er  immer kleiner wurde bis in den Tod, den ihm der König Herodes durch einen unüberlegtes Eid zugefügt hat.


29. Juni
HL. PETRUS UND HL. PAULUS

Der Heilige Simon Petrus war Fischer und einer der Jünger von Jesus Christus. Dieser nannte Petrus den Fels, auf den er seine Kirche bauen will. Er ist aber nicht nur Kirchenvater, sondern auch der Wächter der Tür zum Himmelsreich, da Jesus ihm deren Schlüssel anvertraut hat. Petrus wird oft mit einem Schlüssel in der Hand dargestellt. Als Wächter des Himmels wird ihm auch Einfluss auf das Wetter zugesprochen. Da er als Missionar unterwegs war, trägt Petrus den Beinamen "Menschenfischer". Es ist überliefert, dass sich der Altar im Petersdom direkt über dem Petrusgrab befindet.


Peter und Paul ist aber nicht nur das Gedenkfest für Simon Petrus, sondern auch für den Heiligen Paulus. Er war ein gelehrter Missionar, ist Jesus selbst aber nie begegnet. Dargestellt wird Paulus oft mit einem Buch oder Schwert. Bevor er sich zum christlichen Glauben bekehrte, war sein Name Saulus. Heute noch erinnert die Redewendung "Vom Saulus zum Paulus" an eine grundsätzliche Veränderung eines Menschen zum Guten hin. Paulus ist Patron der Insel Malta, der Weber und Theologen. Der Text "Peter und Paul" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen. 
( Kleiner Kalender )











                                                                              (Aus dem Erzbistum Hamburg )
     Zweiter Bistumstag - Erzbischof Heße wünscht sich wachsende Kirche   

Erzbischof Stefan Heße wünscht sich eine «Kirche, die nicht schrumpft, sondern wächst, weil ich der festen Überzeugung bin, dass eine Kirche, die nicht wächst, nicht gesund ist.» Eine Kirche, die schrumpfe, bekomme Herzrhythmusstörungen und scheide schnell dahin, sagte Heße am Samstag zur Eröffnung des zweiten Bistumstags im Rahmen des Erneuerungsprozesses seines Erzbistums. Der Tag stand unter dem Motto «Herr, erneuere Deine Kirche und fange bei mir an». Im Zentrum stand die von Heße im Vorfeld formulierte Frage, «wie wir als Kirche für die Menschen heute an Orientierungskraft und Bedeutung gewinnen können».
«Es geht heute nicht um pastorale Räume», sagte Heße. «Es soll um eine missionarische Kirche im Erzbistum Hamburg gehen.» Das Erzbistum Hamburg hat derzeit rund 402.000 Gemeindeglieder. Im Gegensatz zu vielen anderen katholischen Bistümern wächst es seit Jahren, weil mehr Katholiken nach Norddeutschland ziehen als sterben oder aus der Kirche austreten.
«Wir stehen jetzt am Ende der Anfangsphase des Erneuerungsprozesses», sagte Heße. Ende Juni werde der Vertrag des Erzbistums mit einer Beratungsfirma auslaufen, «weil die Dinge stehen und weiter gearbeitet werden muss». Im Zentrum sollten jetzt Überlegungen für einen seelsorglichen Orientierungsrahmen für das ganze Erzbistum stehen. «Wenn wir den haben, können wir auch den Finanzrahmen abstecken», so der Erzbischof. Dann könne man bewusst entscheiden, wofür und wie viele Finanzmittel man einsetze. «Und auch, wofür wir künftig weniger oder vielleicht auch gar kein Geld mehr einsetzen.» (KNA)

Schwesternbesuch

22 Karmelklöster gibt es in Deutschland, nur 3 im Norden. Unsere nächsten Nachbarinnen leben im Karmel St Josef in Hannover. Gestern kamen von dort die Priorin und Subpriorin zu Besuch mit einer Schwester aus den Niederlanden. Es war eine freudige Begegnung des Kennenlernens unserer veränderten Lebensweise, offen in der Weltstadt Hamburg, versammelt in Sille und Schweigen in der ländlichen Umgebung von Finkenwerder 

Vom 15-19. Mai findet in Münster Schwarzach die Vollversammlung der Föderation des Karmel statt, zu der die delegierten Schwestern der Föderation der Nachbarländern wie Frankreich, Holland, und Österreich und auch aus den USA teilnehmen.
 Zukunfs´fragen stehen an unter dem Aspekt, aus welchen Quellen die einzelnen Konventen leben. Wohl nach unserer Meinung keine anderen als aus der heiligen Schrift und Eucharistie, die uns immer zu einer tieferen Beziehung zu Gott führen können. 






"Wir haben hier eine Mutter „ 100 Jahre im Fatima


Papst Franziskus betet vor der Fatima Muttergottes
Die Fatima Muttergottes wurde nachc dem Eucharistiefeier
+ in die Erscheinungskapelle zurückgebracht.

 Die Seherkinder im 1917 von links nach rechts: Lucia ,Francisco und Jacinta Marto
Die Muttergottes bei der Lichtprozession am Abend, dem 12. Mai. 2017
Drei Pilger ungeachtet allen Mühsalen  , froh bei der Ankunft in Fatima„
Auch einen Tag nach der Rückkehr aus Fatima ging es im Vatikan an dem Sonntag , 14. Mai um den portugiesischen Marienwallfahrtsort: Am Vormittag besuchte der Papst die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore, um bei der Muttergottes für die zweitägige Reise nach Portugal zu danken. Vor dem Marienbild "Salus populi romani" verweilte er rund 20 Minuten still und legte weiße Rosen vor der Ikone nieder. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte der Papst, dass er mit seinem Besuch in Fatima, um den mütterlichen Schutz Marias für die ganze Welt erbeten habe. Auch erinnerte er an die beiden neuen Heiligen Francisco und Jacinta Marto, die Beispiele der Treue zu Christus und des Zeugnisses für das Evangelium seien. Sie riefen die Gläubigen zur Umkehr auf.
Das „Regina Coeli“ habe als Mariengebet eine besondere Bedeutung, so der Papst. Auch in Fatima habe das Gebet eine große Rolle gespielt, er sei dort mit den Gläubigen „ins Gebet eingetaucht“. Es sei ihm darum gegangen, den mütterlichen Schutz zu erbitten und erinnerte hierbei auch an den Muttertag, der weltweit an diesem Sonntag gefeiert wird. Nach dem Mittagsgebet ging der Papst auch auf die Bedeutung des Lebensschutzes ein, der besonders gut zum Muttertag passe, da die Frauen das Geschenk des Lebens weiter geben dürfen.
Ein weiteres Stichwort beim „Regina Coeli“ lautete „Frieden“: Er sei nach Fatima gereist, um für den Frieden zu beten. Er sei nach Portugal als Pilger der Hoffnung und des Friedens gereist, so Franziskus in seiner Ansprache.
Während seines zweitägigen Aufenthalts in Fatima am Freitag und Samstag habe es mehrere Momente des Gebets gegeben. Da habe sich eine „besondere Atmosphäre“ gebildet. Doch immer sei es um die Botschaft der Liebe Gottes gegangen. Der auferstandene Herr sei immer präsent gewesen, gerade in der Eucharistie sei er immer gegenwärtig, aber auch unter den Kranken, die in Fatima „die eigentlichen Protagonisten“ waren und sind.
Über die beiden neuen Heiligen – die zwei Seher-Kinder Francisco und Jacinta Marto – die mit Lucia, vor genau 100 Jahren die ersten Marienerscheinungen erlebt hätten, sagte der Papst, dass sie insofern für die heutigen Gläubigen Vorbilder seien, da sie nicht nur die Botschaft der Muttergottes wahrgenommen hätten sondern auch danach lebten. Deshalb sei die Heiligsprechung von Francisco und Jacinta als „Beispiel für die Treue zu Christus“ zu verstehen. Auch seien sie „wahre Zeugen für das Evangelium“. Es handelte sich um die ersten Kinder, die nicht wegen eines Martyriums heiliggesprochen wurden. Deshalb wolle er der Kirche die Leiden und Sorgen aller Kinder ans Herz legen. Die Seher-Kinder hätten die Menschen zur Umkehr und Buße aufgerufen und diesen Aufruf gelte heute noch: Auch die heutigen Gläubigen sollen weiterhin „um die Gnade der Umkehr flehen, wie auch um das Ende der vielen Kriege sowie der absurden kleinen und großen Konflikte, die das Antlitz der Menschheit entstellen“.
Nach dem Mittagsgebet bat der Papst der Gottesmutter als „Königin des Friedens“, um das Ende von den Kriegen, die besonders im Nahen Osten wüteten. Dort seien etliche Menschen hart geprüft und zwar nicht nur Christen und Moslems. Namentlich nannte Franziskus die Jesiden, eine von Islamisten im Irak verfolgte Religionsgemeinschaft als verfolgte Minderheit. Nur der Weg des Dialogs und der Geschwisterlichkeit könne eine Zukunft der Sicherheit und des Friedens ermöglichen. Radio Vatikan





Montag, 19. Juni 2017

Geistliches Wort zum Nachdenken.


Lothar Zenetti
 Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung.


Seh ich das Kreuz an und wie du gelitten, 
wage ich nicht, um ein Kreuz dich zu bitten. 
Ach, es genügte stattdessen schon: mitten

in den alltäglichen einfachen Dingen
mich selbst, wie ich bin, und alles Gelingen 
und auch Versagen zum Opfer zu bringen.

Im Tun, im Reden und Schweigen 
könnt ich mich demütig neigen 
und wäre in allem dein Eigen.

Du kennst ja uns Menschen und unser Bestreben, 
dir nur ein wenig, nicht alles zu geben.
Nein, gib mir Großmut und weite mein Leben.

Und nicht, dass ich besser und frömmer erschein 
oder belohnt werde, - nein, ganz allein,
um deiner Liebe würdig zu sein.


 Elmar Simma,
 Der geschenkte Morgen.


Gott schreibt 
mit jedem Menschen 
seine Geschichte.
"Du bist geliebt"
heißt das Vorwort
jeder Geschichte.

Freitag, 4. Dezember 2015

NACHRICHT:



Einheit in der Vielfalt
Ein akutes Thema in unserer Gesellschaft zeigt sich auch im Zusammenschluss der einzelnen Karmelgemeinschaften. In der Föderation und bei den Tagungen der Priorinnen des Karmel in Deutschland   Anfang  November in Münsterschwarzach wird ein unterschiedliches Verständnis vom Leben der Karmelitinnen heute, im 3. Jahrtausend, bis hin zu unterschiedlichen Strukturen deutlich. Konflikte, die daraus entstehen können, sind aber überwunden und führten zu der allgemeinen Haltung der Schwestern, einander anzunehmen und zu respektieren, ohne dass ein Konvent seine Andersartigkeit gegenüber unterschiedlichen Konventen behauptete.

Bei der diesjährigen Priorinnentagung in Münsterschwarzach (09.bis 13.November) kam deutlich zum Ausdruck, dass wir Karmelitinnen in Deutschland harmonisch miteinander anstehende Themen besprechen können und zu einer Einheit finden, die im einigenden Charisma unserer Reformatorin und Gründerin Teresa von Avila ihre Quelle hat.

In Vielfalt haben wir das 500. Jubiläum der Geburt Teresas gedacht und uns über das Wie der einzelnen Feierlichkeiten ausgetauscht. Der Reichtum des Karmelebens wurde beglückend deutlich und schenkt Hoffnung für die Zukunft. In großer Dankbarkeit können wir unseren Weg weitergehen und mit der großen Teresa beten:

DIE BARMHERZIGKEIT GOTTES WILL ICH IN EWIGKEIT PREISEN

Montag, 7. September 2015

Besuch des Erzbischofs Stefan Heße in der Karmelzelle










15. August: Besuch von Erzbischof Stephan Heße bei uns.

Unser Erzbischof Stephan hat uns besucht – zum Kennenlernen. Bei seiner Ansprache während der Heiligen Messe am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel konnten wir unseren Erzbischof „von innen“ kennenlernen. Er sprach von Maria als einem Menschen in Harmonie, in Einklang mit sich, mit Gott und den Menschen, selbst ein ganzer Mensch, in der von Gott ursprünglichen Geschaffenheit des ganzen Menschen. Marianisch ist ein geistlicher Mensch, wenn er der Ganzheit näher kommt, indem er die Wirklichkeit aus der Gnade lebt.
Beim Abschied nach einem kargen Mittagessen meinte der Erzbischof, dass er nun auch uns kennengelernt habe. Es wäre schön, wenn auch als marianisch.



Dienstag, 9. Juni 2015

Besuch bei den Missionarinnen der Nächstenliebe


Die Schwestern der Missionarinnen der Nächstenliebe feierten am 1. Juni dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Die Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta hatten uns schon des Öfteren in ihrer kargen Freizeit in der Karmelzelle besucht und mit uns gemeinsam gebetet. So war es dieses Jahr Anlass genug, diese Schwestern einmal zu besuchen. Freudig wurden wir begrüßt und sehr warmherzig empfangen. Alles war sehr einfach und mit einfachsten Mitteln eingerichtet. Man konnte die Armut der Schwestern wahrnehmen. Wir bekamen eine Führung durch das gesamte Haus und sahen die Unterkünfte für Obdachlose und die Unterkünfte für das Winternotprogramm, dass hier in Hamburg  von sehr vielen genutzt wird. Auch bekamen wir die kleine Wohnung und die Kapelle zu sehen, die sehr behaglich wirkte. Nach dem Rundgang trafen wir uns dann bei Kaffee und Kuchen zu einem gemeinsamen Austausch über  Fragen zum Ordensleben und die aktuelle Situation der Missionarinnen der Nächstenliebe. Es ist sehr erstaunlich, was diese 4-5 Schwestern dort leisten an Arbeit, sodass meist nur eine kleine Zeit bleibt am Tag für das eigene Nachdenken oder Nachsinnen. Es wurde eine schöne und fruchtbare Begegnung. Aus dem Gedanken heraus, dass es viele Menschen gibt, die sich besonders nach der Liebe Gottes sehnen, betreuen diese Missionarinnen genau die Menschen, die diese Liebe besonders nötig haben. Auf diese Weise sind die Missionarinnen wirklich ein Segen für unser Erzbistum und wir wünschen ihnen weiterhin Gottes Segen für ihre Arbeit.

  
 Beim Kaffeetrinken und vor dem Haus der Schwestern


Die Kapelle der Missionarin der Nächstenliebe, Mutter Teresa mit ihrer Reliquien