Kommt und seht

HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Dienstag, 22. Mai 2018

Aktuelles

(Aus dem Vatikan News)


"Ausgehend von der Liturgie des Tages betonte der Papst, dass der Heilige Geist „die göttliche Kraft“ sei, „die die Welt verwandelt“. „Der Geist ist die Ruhe in der Unrast; der Trost in Leid und Tod; und so bitten wir ihn: ,Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält´. Er begibt sich in Situationen hinein und verwandelt sie; er verwandelt die Herzen und verändert das Zeitgeschehen.“

“ Der Geist befreit die von der Angst versiegelten Seelen ”

Die Verwandlung der Herzen werde angesichts der Veränderung der Jünger deutlich, die zunächst ängstlich waren und hinter verschlossenen Türen saßen, doch nach dem Empfangen des Heiligen Geistes Zeugnis für Jesus ablegten, wie Johannes beschreibt. „Der Geist befreit die von der Angst versiegelten Seelen,“ bekräftigte Franziskus. „Er überwindet Widerstände. Diejenigen, die sich mit dem Mittelmäßigen begnügen, konfrontiert er mit einem Überschwang an Gaben. Er weitet die engen Herzen. Er drängt diejenigen zum Dienst, die es sich bequem gemacht haben. Er bringt die zum Gehen, die meinen, sie seien am Ziel angekommen. Er lässt diejenigen träumen, die von Lauheit befallen sind. Darin also besteht die Verwandlung der Herzen.“

Wahre Veränderung sei nicht von dieser Welt, betonte der Papst mit Blick auf Seelenfänger, die das Blaue vom Himmel versprechen. Denn die wahre Revolution sei nicht die Veränderung des Lebens um uns herum, sondern die Veränderung des Herzens, die uns „im Inneren frei“ mache, um die Probleme mit frischem Mut anzugehen. „Der Geist hält das Herz jung. Früher oder später vergeht die Jugendzeit trotz aller Versuche, sie zu verlängern; der Geist hingegen ist es, der das einzig ungesunde Altern, nämlich das innere, verhindert. Wie macht er das? Indem er das Herz erneuert und dem sündigen Herzen Vergebung zuteilwerden lässt.“

“ Der Geist verändere die Herzen und die Verhältnisse und bringe Frieden ins Heilige Land ”

Wir alle bräuchten dieses kräftige „Stärkungsmittel“, insbesondere, wenn wir unter der Last des Lebens und unseren eigenen Schwächen litten, betonte der Papst. Doch die Wirkung dieser göttlichen Kraft gehe weit über unser eigenes Ich hinaus, erläuterte er. Denn „außer den Herzen“ verändere der Geist auch „das Zeitgeschehen“. Dies verdeutliche die Apostelgeschichte in verschiedenen Episoden – ein Buch übrigens, das es „wirklich zu entdecken“ gelte, betonte Franziskus.

„Er eröffnet neue Wege, wie in der Begebenheit mit dem Diakon Philippus. Der Geist führt ihn auf eine verlassene Straße zwischen Jerusalem und Gaza – Was für einen traurigen Klang dieser Name heute hat! Der Geist verändere die Herzen und die Verhältnisse und bringe Frieden ins Heilige Land –. Auf diesem Weg predigt Philippus dem äthiopischen Beamten und tauft ihn; dann führt ihn der Geist nach Aschdot und nach Cäsarea: immer in neue Situationen, damit er Gottes Botschaft verbreite.“

Man müsse jedoch offen sein für die „Verwehungen“, die der Heilige Geist mit sich bringe, betonte Franziskus. Denn wenn man sich in der „häuslichen Idylle“ verschanze und „Schutz vor dem Wind des Geistes“ suche, wende man sich auch von den heilsamen Möglichkeiten des Heiligen Geistes ab, der unkontrollierbar sei und ein beständiges „Wiederaufleben“ bewirke. Dies sei ähnlich mit der Geburt eines Kindes, das den Zeitplan durcheinander bringe und einem den Schlaf raube, erläuterte der Papst. Im Gegenzug schenke es jedoch eine Freude, „die das Leben erneuert, die ihm Antrieb verleiht und es in der Liebe weit macht“, so  Franziskus.

“ Der Geist bringt ein ,Aroma´ von Kindheit in die Kirche ”

„Ja, der Geist bringt ein ,Aroma´ von Kindheit in die Kirche. Er bewirkt ein beständiges Wiederaufleben. Er frischt die Liebe des Anfangs wieder auf. Der Geist erinnert die Kirche daran, dass sie trotz ihrer jahrhundertealten Geschichte immer eine zwanzigjährige ist, die junge Braut, in die der Herr hoffnungslos verliebt ist.“

Der Heilige Geist habe die Eigenschaft, sowohl nach innen als auch nach außen zu wirken, bekräftigte Franziskus einmal mehr. Denn während er im Inneren zu Einheit und Frieden führe, dränge er gleichzeitig dazu, auf die Mitmenschen zuzugehen, vom Zentrum des Ich an „jede menschliche Peripherie“. „Wer nach dem Geist lebt, steht in dieser geistlichen Spannung: er steht gleichzeitig in Beziehung zu Gott und zur Welt,“ schloss der Papst seine Überlegungen mit der Bitte:

“ Erfasse die Kirche und treibe sie bis zu den Enden der Erde, damit sie von dir getragen, nichts Anderes bringe als dich ”



„Heiliger Geist, Gottes heftiger Sturm, erfasse uns. Wehe in unseren Herzen und lass uns die Zärtlichkeit des Vaters atmen. Erfasse die Kirche und treibe sie bis zu den Enden der Erde, damit sie von dir getragen, nichts Anderes bringe als dich. Hauche der Welt die sanfte Frühlingswärme des Friedens und die frische Erquickung der Hoffnung ein. Komm, Heiliger Geist, verwandle unser Inneres und erneuere das Antlitz der Erde. Amen.“  "




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Wenn Sie im Monat Mai eine katholische Kirche oder einen Wallfahrtsort wie Altötting, Kevelaer oder Lourdes besuchen, fällt Ihnen vielleicht die Maiandacht oder der Marien Altar, der mit viel Liebe und in Fülle geschmückt wird. Das hat mit der Frömmigkeit  zu tun. Darum wird auch Monat Mai als Marien Monat in der Kirche gefeiert. Geschichtlich  liegt das viel früher zurück.

Es gibt 2 Gründe:
Die Römer sahen damals die Blumen als Göttin des Frühlings. Sie feierten damit  dem Mai als MB brauch und wies geistlich auf die Gottes mutter Maria als die schönste und reinste  Blumen hin.
Es gab auch im Mittelalter einen Brauch, ein religiöses wichtiges Thema einen Monat lang zu feiern, um die Bedeutung des Festes zu betonen: wie den Mai  als Marienmonat, Juni zur Herz Jesus Verehrung, den September  als Schutzengel Monat usw.…

In der Karmelzelle werden wir wöchentlich eine Marienmesse um 19 Uhr   für einen bestimmten Anliegen feiern  und zwar:
7. Mai:  Maria; Hilfe der  Christen
15. Mai:  Maria; Mutter des guten Rates
23. Mai:  Maria vom Loskauf der Gefangenen
30. Mai:  Maria, Mutter der Einheit.


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Der Rosenkranz – den gesamten
katholischen Glauben in einer Hand

Ich erinnere mich noch gut an eine Begebenheit kurz
nach meiner Bischofsweihe im Jahr 1975 in Erfurt. Bei
einem Gottesdienst im dortigen Dom wurde ich auf
eine Gruppe Gläubige aufmerksam, die mir von sehr
weit her zu kommen schienen. 
In der Tat handelte es
sich um russlanddeutsche Katholiken, die seit 35 Jahren
zum ersten Mal wieder bei einer Gruppenreise in
die DDR eine katholische Kirche erlebten. Sie äußerten
dabei ihr großes Heimweh nach der Kirche. Und
einer der Männer fragte mich, was sie ihren Kindern
an Glaubenswahrheit vermitteln müssten, damit sie
das ewige Leben erreichten. 

Eine solche kluge Frage
ist mir vorher und danach nie wieder gestellt worden.
Auf meine Antwort, dass ich jedem ein Neues Testament
und einen katholischen Katechismus gebe,
gaben sie mir zur Antwort: „Religiöse Literatur nach
Sowjetrussland mitzunehmen ist schlimmer, als Waffen
zu schmuggeln.“ Daraufhin bot ich ihnen einen
Rosenkranz an. Ihre verblüffte Antwort hieß: „Was
hat denn das mit unserer Frage nach dem zu tun, was
wir unseren Kindern an Glaubenswissen vermitteln
müssen, damit sie das ewige Leben erreichen?“

 Ich
sagte ihnen: „Der Rosenkranz beginnt mit dem Kreuz.
Daran beten wir das Glaubensbekenntnis. Das ist unsere
ganze Glaubenslehre. Dann kommen die ersten
drei kleinen Perlen: Glaube, Hoffnung und Liebe. Das
ist unsere Lebenslehre. Und dann sind gleichsam in
Geheimschrift die Geheimnisse der Menschwerdung
Gottes in Jesus Christus aufgefädelt im freudenreichen
Rosenkranz, dann die Geheimnisse seiner Passion
im schmerzhaften Rosenkranz.“ Daraufhin nahm
der Mann den Rosenkranz in seine Hand und sagte:
„Dann habe ich in einer einzigen Hand den gesamten
katholischen Glauben!“ Er hatte den gesamten katholischen
Glauben in seiner Hand.


Joachim Kardinal Meisner

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Gute Mutter Gottes

Ich finde, dass ich glücklicher bin als du.
Denn ich habe dich zur Mutter,
und du hast keine Muttergottes,
die du lieben kannst.
Zwar bist du die Mutter Jesu,
aber diesen Jesus
hast du uns ganz und gar gegeben.
Und er hat am Kreuz dich uns zur Mutter gegeben.

So sind wir reicher als du,
denn wir besitzen Jesus,
und auch du gehörst uns.
Thérèse von Lisieux





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Komm, Heiliger Geist
Guido Erbrich


Komm, Heiliger Geist, du Geist der Weisheit!
Hilf mir, dass ich mein Leben auf festen Grund baue.
Lass mich nüchtern überlegen.
Schenk mir Offenheit für andere

Komm, Heiliger Geist, du Geist der Einsicht!
Hilf mir einsehen, was gut und war richtig ist.
Lass mich sachlich und fair
meine Meinung vertreten.

Komm, Heiliger Geist, du Geist des Rates!
Lass mich willig guten Rat annehmen.
Lass mich guten Rat geben, wenn ich gefragt werde.
Du sprichst zu mir durch das Wort der Heiligen Schrift.
Du sprichst zu mir durch das, was in der Welt geschieht.
Du sprichst zu mir durch den Rat guter Menschen.
Du sprichst zu mir durch mein Gewissen.
Ich will auf dich hören.

Komm, Heiliger Geist, du Geist der Stärke!
Hilf mir, die Trägheit und die Feigheit überwinden.
Mach mich mutig, wenn ich zu meinem Glauben
und zu meiner Überzeugung stehen soll.


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Samstag, 25. November 2017

Freitag, 4. Dezember 2015

Montag, 7. September 2015

Besuch des Erzbischofs Stefan Heße in der Karmelzelle










15. August: Besuch von Erzbischof Stephan Heße bei uns.

Unser Erzbischof Stephan hat uns besucht – zum Kennenlernen. Bei seiner Ansprache während der Heiligen Messe am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel konnten wir unseren Erzbischof „von innen“ kennenlernen. Er sprach von Maria als einem Menschen in Harmonie, in Einklang mit sich, mit Gott und den Menschen, selbst ein ganzer Mensch, in der von Gott ursprünglichen Geschaffenheit des ganzen Menschen. Marianisch ist ein geistlicher Mensch, wenn er der Ganzheit näher kommt, indem er die Wirklichkeit aus der Gnade lebt.
Beim Abschied nach einem kargen Mittagessen meinte der Erzbischof, dass er nun auch uns kennengelernt habe. Es wäre schön, wenn auch als marianisch.



Dienstag, 9. Juni 2015

Besuch bei den Missionarinnen der Nächstenliebe


Die Schwestern der Missionarinnen der Nächstenliebe feierten am 1. Juni dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Die Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta hatten uns schon des Öfteren in ihrer kargen Freizeit in der Karmelzelle besucht und mit uns gemeinsam gebetet. So war es dieses Jahr Anlass genug, diese Schwestern einmal zu besuchen. Freudig wurden wir begrüßt und sehr warmherzig empfangen. Alles war sehr einfach und mit einfachsten Mitteln eingerichtet. Man konnte die Armut der Schwestern wahrnehmen. Wir bekamen eine Führung durch das gesamte Haus und sahen die Unterkünfte für Obdachlose und die Unterkünfte für das Winternotprogramm, dass hier in Hamburg  von sehr vielen genutzt wird. Auch bekamen wir die kleine Wohnung und die Kapelle zu sehen, die sehr behaglich wirkte. Nach dem Rundgang trafen wir uns dann bei Kaffee und Kuchen zu einem gemeinsamen Austausch über  Fragen zum Ordensleben und die aktuelle Situation der Missionarinnen der Nächstenliebe. Es ist sehr erstaunlich, was diese 4-5 Schwestern dort leisten an Arbeit, sodass meist nur eine kleine Zeit bleibt am Tag für das eigene Nachdenken oder Nachsinnen. Es wurde eine schöne und fruchtbare Begegnung. Aus dem Gedanken heraus, dass es viele Menschen gibt, die sich besonders nach der Liebe Gottes sehnen, betreuen diese Missionarinnen genau die Menschen, die diese Liebe besonders nötig haben. Auf diese Weise sind die Missionarinnen wirklich ein Segen für unser Erzbistum und wir wünschen ihnen weiterhin Gottes Segen für ihre Arbeit.

  
 Beim Kaffeetrinken und vor dem Haus der Schwestern


Die Kapelle der Missionarin der Nächstenliebe, Mutter Teresa mit ihrer Reliquien